DNQP‑Expertenstandards praxisnah umsetzen
Bildungsangebote für Pflegeeinrichtungen – modular, qualitätsorientiert und formatunabhängig
Wir bieten Fachforen, Workshops und Live‑Online‑Seminare zu allen relevanten DNQP‑Expertenstandards. Unsere Angebote verbinden pflegewissenschaftliche Grundlagen mit den Anforderungen der Pflegepraxis, des Qualitätsmanagements und der externen Prüfungen.
DNQP‑Expertenstandards
Fundierte fachliche Auseinandersetzung mit allen relevanten DNQP‑Expertenstandards
DNQP‑Plus
Verknüpfung von Expertenstandards mit Qualitätsrichtlinien, Strukturmodell (SIS®) und Fachgespräch.
Flexible Formate
Fachforum, Workshop oder Live‑Online‑Seminar – angepasst an Ihre Ziele und Rahmenbedingungen
Praxis & Umsetzung
Unser Fokus liegt auf der Übertragung in den Pflegealltag und in bestehende Qualitätsstrukturen.
DNQP‑Expertenstandards
Unsere Bildungsangebote orientieren sich an den DNQP‑Expertenstandards und sind modular aufgebaut. Zielgruppe, Ziel, Inhalte und Lernziele nach Bloom werden formatunabhängig beschrieben. Die didaktische Umsetzung erfolgt bedarfsgerecht als Fachforum, Workshop oder Live‑Online‑Seminar.
Hinweis zur Struktur
Jeder DNQP‑Expertenstandard ist einzeln dargestellt und folgt einem einheitlichen Aufbau. Dadurch erhalten Sie eine klare Übersicht und können Angebote gezielt vergleichen und kombinieren.
DNQP-Expertenstandards in der Pflege im Überblick
Zielgruppe
Pflegefachpersonen, Pflegeleitungen, Qualitätsbeauftragte sowie Mitarbeitende aus stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern.
Ziel
Die Teilnehmenden erwerben und vertiefen ihre fachlichen Kompetenzen zur evidenzbasierten Dekubitusprophylaxe. Sie reflektieren die Anforderungen des DNQP‑Expertenstandards und stärken die sichere, standardgerechte Umsetzung präventiver Maßnahmen im Pflegealltag.
Inhalte
- Grundlagen der Dekubitusprophylaxe
- Definition, Entstehung und Bedeutung von Dekubitus
- Pflegewissenschaftliche und rechtliche Relevanz
- Ziele, Aufbau und Kernaussagen des DNQP‑Expertenstandards
- Risikoeinschätzung und -erkennung
- Systematische Einschätzung des Dekubitusrisikos
- Nutzung geeigneter Assessmentinstrumente
- Berücksichtigung individueller Einflussfaktoren
- Pflegerische Interventionen
- Präventive Maßnahmen zur Druckentlastung
- Lagerungs‑ und Bewegungsförderung
- Hautbeobachtung und -pflege
- Einsatz von Hilfsmitteln und Unterstützungssystemen
- Beteiligung und Beratung
- Einbezug von Pflegebedürftigen und Angehörigen
- Förderung von Selbstfürsorge und Mitwirkung
- Informations- und Schulungsangebote
- Interprofessionelle Zusammenarbeit
- Abstimmung mit Therapeut:innen, Ärzt:innen und weiteren Beteiligten
- Kommunikation relevanter Beobachtungen
- Dokumentation, Evaluation und Qualitätssicherung
- Fachgerechte Dokumentation im Pflegeprozess
- Überprüfung der Wirksamkeit präventiver Maßnahmen
- Umsetzung des Expertenstandards im Qualitätsmanagement
Lernziele nach Bloom
- Erinnern / Wissen
Die Teilnehmenden können …
- die Ziele und den Aufbau des DNQP‑Expertenstandards „Dekubitusprophylaxe in der Pflege“ benennen.
- Risikofaktoren und Entstehungsmechanismen eines Dekubitus aufzählen.
- zentrale Fachbegriffe der Dekubitusprophylaxe erklären.
- Verstehen
Die Teilnehmenden können …
- die Bedeutung einer systematischen Dekubitusprophylaxe für Pflegequalität und Patientensicherheit erläutern.
- den Zusammenhang zwischen Mobilität, Druckbelastung und Hautschädigung darstellen.
- die Rolle der Pflege im präventiven Versorgungsprozess beschreiben.
- Anwenden
Die Teilnehmenden können …
- das Dekubitusrisiko mithilfe geeigneter Instrumente einschätzen.
- präventive pflegerische Maßnahmen individuell planen und durchführen.
- Pflegebedürftige und Angehörige zur Dekubitusprophylaxe anleiten und beraten.
- Analysieren
Die Teilnehmenden können …
- individuelle Risikosituationen im Pflegealltag erkennen und einordnen.
- bestehende Maßnahmen zur Dekubitusprophylaxe im eigenen Arbeitsbereich analysieren.
- Einflussfaktoren auf die Wirksamkeit präventiver Maßnahmen herausarbeiten.
- Bewerten
Die Teilnehmenden können …
- die Wirksamkeit der durchgeführten Maßnahmen anhand von Beobachtung und Dokumentation beurteilen.
- die Umsetzung des Expertenstandards im eigenen Verantwortungsbereich reflektieren.
- Handlungsbedarfe zur Verbesserung der Dekubitusprophylaxe fachlich begründet ableiten.
(Optional – je nach Zielgruppe und Rahmenbedingungen)
- Entwickeln / Gestalten
Die Teilnehmenden können …
- Ansätze zur Weiterentwicklung der Dekubitusprophylaxe im eigenen Arbeitsumfeld formulieren.
- Ideen zur nachhaltigen Implementierung des Expertenstandards im Team entwickeln.
Zielgruppe
Pflegefachpersonen, Pflegeleitungen, Qualitätsbeauftragte, Mitarbeitende im Entlassungs‑ und Überleitungsmanagement sowie Pflegepersonen aus stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern.
Ziel
Die Teilnehmenden erwerben und vertiefen ihre Kompetenzen für ein strukturiertes, personenzentriertes und evidenzbasiertes Entlassungsmanagement. Sie reflektieren ihre Rolle im Versorgungsprozess und stärken die standardgerechte Umsetzung des DNQP‑Expertenstandards zur Sicherstellung der Versorgungskontinuität.
Inhalte
- Grundlagen des Entlassungsmanagements
- Zielsetzung, Aufbau und Kernaussagen des DNQP‑Expertenstandards
- Bedeutung eines strukturierten Entlassungsmanagements für Patientensicherheit und Versorgungsqualität
- Rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen
- Einschätzung des Versorgungsbedarfs
- Frühzeitige und systematische Bedarfserfassung
- Identifikation von Risiken und Unterstützungsbedarfen nach der Entlassung
- Berücksichtigung individueller, sozialer und pflegerischer Faktoren
- Planung und Koordination des Entlassungsprozesses
- Pflegefachliche Planung im interprofessionellen Kontext
- Organisation weiterführender Versorgung und Unterstützungsangebote
- Sicherstellung von Hilfsmitteln und Dienstleistungen
- Beteiligung, Information und Beratung
- Einbezug von Patient:innen/Bewohner:innen und Angehörigen
- Unterstützung bei Entscheidungen und Vorbereitung auf die Weiterversorgung
- Förderung von Selbstständigkeit und Selbstmanagement
- Interprofessionelle und sektorübergreifende Zusammenarbeit
- Kommunikation und Informationsweitergabe an weiterführende Versorger
- Rolle der Pflege im multiprofessionellen Übergangsmanagement
- Dokumentation, Evaluation und Qualitätssicherung
- Pflegefachliche Dokumentation im Entlassungsprozess
- Evaluation der Maßnahmen und Ergebnisse
- Implementierung des Expertenstandards im Qualitätsmanagement
Lernziele nach Bloom
- Erinnern / Wissen
Die Teilnehmenden können …
- die Ziele, Struktur und Inhalte des DNQP‑Expertenstandards „Entlassungsmanagement in der Pflege“ benennen.
- zentrale Begriffe und Anforderungen des Entlassungsmanagements erklären.
- relevante Beteiligte und Schnittstellen im Entlassungsprozess aufzählen.
- Verstehen
Die Teilnehmenden können …
- die Bedeutung eines frühzeitigen und systematischen Entlassungsmanagements erläutern.
- Zusammenhänge zwischen Pflege, Kontinuität der Versorgung und Patientensicherheit darstellen.
- die pflegefachliche Verantwortung im Entlassungsprozess beschreiben.
- Anwenden
Die Teilnehmenden können …
- den Unterstützungs‑ und Versorgungsbedarf von Patient:innen/Bewohner:innen systematisch einschätzen.
- pflegerische Maßnahmen im Entlassungsprozess planen, koordinieren und umsetzen.
- Patient:innen/Bewohner:innen und Angehörige zielgerichtet informieren und beraten.
- Analysieren
Die Teilnehmenden können …
- Entlassungssituationen hinsichtlich Risiken und Versorgungsbedarfen analysieren.
- bestehende Entlassungsprozesse im eigenen Arbeitsbereich kritisch betrachten.
- Schnittstellenprobleme und Informationslücken im Übergangsmanagement identifizieren.
- Bewerten
Die Teilnehmenden können …
- die Wirksamkeit eines strukturierten Entlassungsmanagements anhand von Outcomes beurteilen.
- die Umsetzung des DNQP‑Expertenstandards im eigenen Verantwortungsbereich reflektieren.
- Verbesserungsbedarfe im Entlassungsprozess fachlich begründet bewerten.
(Optional – je nach Zielgruppe und Rahmen)
- Entwickeln / Gestalten
Die Teilnehmenden können …
- Vorschläge zur Weiterentwicklung des Entlassungsmanagements im eigenen Arbeitsumfeld formulieren.
- Ansätze zur nachhaltigen Implementierung des Expertenstandards im Team entwickeln.
(bei akuten und chronischen Schmerzen)
Zielgruppe
Pflegefachpersonen, Pflegeleitungen, Qualitätsbeauftragte sowie Mitarbeitende aus stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern.
Ziel
Die Teilnehmenden erwerben und vertiefen Kompetenzen für ein professionelles, systematisches und evidenzbasiertes Schmerzmanagement bei akuten und chronischen Schmerzen. Sie reflektieren ihre Rolle im Pflegeprozess und stärken die standardgerechte Umsetzung im Pflegealltag.
Inhalte
- Grundlagen des Schmerzmanagements
- Bedeutung von Schmerz für Lebensqualität, Genesung und Teilhabe
- Unterschiede zwischen akuten und chronischen Schmerzen
- Zielsetzungen der beiden DNQP‑Expertenstandards
- Schmerzeinschätzung und -erfassung
- Systematische Schmerzerfassung mittels geeigneter Instrumente
- Beobachtung von Schmerz bei kommunikationseingeschränkten Menschen
- Einschätzung körperlicher, psychischer und sozialer Einflussfaktoren
- Pflegerische Interventionen
- Nichtmedikamentöse Maßnahmen bei akuten und chronischen Schmerzen
- Unterstützung der medikamentösen Schmerztherapie im Rahmen der Pflege
- Ressourcenorientierte und individuelle Maßnahmenplanung
- Beteiligung und Beratung
- Einbezug von Patient:innen, Bewohner:innen und Angehörigen
- Förderung von Selbstmanagement und Eigenkompetenz
- Informations- und Schulungsangebote zum Umgang mit Schmerzen
- Interprofessionelle Zusammenarbeit
- Abstimmung mit Ärzt:innen, Therapeut:innen und weiteren Berufsgruppen
- Weitergabe relevanter Informationen im Versorgungsprozess
- Dokumentation, Evaluation und Qualitätssicherung
- Schmerzbezogene Dokumentation als Bestandteil des Pflegeprozesses
- Überprüfung der Wirksamkeit von Maßnahmen
- Umsetzung des Expertenstandards im internen Qualitätsmanagement
Lernziele nach Bloom
- Erinnern / Wissen
Die Teilnehmenden können …
- die Ziele und den Aufbau des DNQP‑Expertenstandards „Schmerzmanagement in der Pflege“ benennen.
- Unterschiede zwischen akuten und chronischen Schmerzen beschreiben.
- zentrale Begriffe des professionellen Schmerzmanagements erklären.
- Verstehen
Die Teilnehmenden können …
- die Bedeutung eines systematischen Schmerzmanagements für Lebensqualität, Genesung und Teilhabe erläutern.
- erklären, warum eine regelmäßige und strukturierte Schmerzeinschätzung notwendig ist.
- die Rolle der Pflege im interprofessionellen Schmerzmanagement darstellen.
- Anwenden
Die Teilnehmenden können …
- geeignete Instrumente zur Schmerzerfassung situationsgerecht auswählen und anwenden.
- pflegerische Maßnahmen zur Linderung akuter und chronischer Schmerzen planen und durchführen.
- Patient:innen/Bewohner:innen und Angehörige verständlich zum Umgang mit Schmerzen beraten.
- Analysieren
Die Teilnehmenden können …
- Schmerzsituationen unter Berücksichtigung körperlicher, psychischer und sozialer Einflussfaktoren einschätzen.
- Unterschiede in der pflegerischen Versorgung bei akuten versus chronischen Schmerzen herausarbeiten.
- vorhandene Schmerzmanagement‑Prozesse im eigenen Arbeitsbereich kritisch betrachten.
- Bewerten
Die Teilnehmenden können …
- die Wirksamkeit schmerzbezogener Pflegeinterventionen anhand von Beobachtung und Dokumentation beurteilen.
- die Umsetzung des Expertenstandards im eigenen Verantwortungsbereich reflektieren.
- notwendige Anpassungen zum Ausbau der Pflegequalität begründet vorschlagen
(Optional – je nach Zielgruppe und Zeitrahmen)
- Entwickeln / Gestalten
Die Teilnehmenden können …
- Ideen zur Weiterentwicklung des internen Schmerzmanagements im Sinne des DNQP‑Expertenstandards formulieren.
- praxisnahe Ansätze zur verbesserten interprofessionellen Zusammenarbeit entwickeln.
Zielgruppe
Pflegefachpersonen, Pflegeleitungen, Qualitätsbeauftragte sowie Mitarbeitende aus stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und weiteren Versorgungssettings.
Ziel
Die Teilnehmenden erwerben und vertiefen ihre Kompetenzen zur evidenzbasierten Sturzprophylaxe. Sie reflektieren die Anforderungen des DNQP‑Expertenstandards und stärken die standardgerechte Umsetzung präventiver Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit und Mobilität pflegebedürftiger Menschen im Pflegealltag.
Inhalte
- Grundlagen der Sturzprophylaxe
- Definition, Häufigkeit und Folgen von Stürzen
- Bedeutung der Sturzprophylaxe für Lebensqualität und Selbstständigkeit
- Ziele, Aufbau und Kernaussagen des DNQP‑Expertenstandards
- Risikoeinschätzung und -erkennung
- Systematische Einschätzung des individuellen Sturzrisikos
- Einsatz geeigneter Assessmentinstrumente
- Berücksichtigung individueller, situativer und umgebungsbezogener Risikofaktoren
- Pflegerische Interventionen
- Maßnahmen zur Reduktion des Sturzrisikos
- Förderung von Mobilität, Kraft und Gleichgewicht
- Anpassung der Umgebung und Einsatz von Hilfsmitteln
- Beobachtung und Reaktion bei Veränderungen
- Beteiligung und Beratung
- Einbezug von Pflegebedürftigen und Angehörigen
- Information und Anleitung zur Sturzvermeidung
- Stärkung von Eigenverantwortung und Ressourcen
- Interprofessionelle Zusammenarbeit
- Zusammenarbeit mit Therapeut:innen, Ärzt:innen und weiteren Berufsgruppen
- Austausch relevanter Informationen im Versorgungsprozess
- Dokumentation, Evaluation und Qualitätssicherung
- Fachgerechte Dokumentation von Sturzrisiken und Maßnahmen
- Evaluation der Wirksamkeit präventiver Interventionen
- Umsetzung des Expertenstandards im Qualitätsmanagement
Lernziele nach Bloom
- Erinnern / Wissen
Die Teilnehmenden können …
- die Ziele, Struktur und Inhalte des DNQP‑Expertenstandards „Sturzprophylaxe in der Pflege“ benennen.
- typische Risikofaktoren und Ursachen für Stürze aufzählen.
- zentrale Fachbegriffe der Sturzprophylaxe erklären.
- Verstehen
Die Teilnehmenden können …
- die Bedeutung einer systematischen Sturzprophylaxe für Patientensicherheit und Pflegequalität erläutern.
- Zusammenhänge zwischen Mobilität, Umfeldbedingungen und Sturzrisiko darstellen.
- die pflegefachliche Verantwortung im Rahmen der Sturzprophylaxe beschreiben.
- Anwenden
Die Teilnehmenden können …
- das individuelle Sturzrisiko mithilfe geeigneter Instrumente einschätzen.
- präventive pflegerische Maßnahmen situationsgerecht planen und umsetzen.
- Pflegebedürftige und Angehörige zur Sturzvermeidung beraten und anleiten.
- Analysieren
Die Teilnehmenden können …
- Sturzrisiken unter Berücksichtigung individueller, körperlicher und umgebungsbezogener Faktoren analysieren.
- bestehende Maßnahmen zur Sturzprophylaxe im eigenen Arbeitsbereich prüfen.
- Ursachen von Stürzen und Beinahe‑Stürzen differenziert betrachten.
- Bewerten
Die Teilnehmenden können …
- die Wirksamkeit sturzprophylaktischer Maßnahmen anhand von Beobachtung und Dokumentation beurteilen.
- die Umsetzung des DNQP‑Expertenstandards im eigenen Verantwortungsbereich reflektieren.
- fachlich begründet Verbesserungsbedarfe ableiten.
(Optional – je nach Zielgruppe und Zeitrahmen)
- Entwickeln / Gestalten
Die Teilnehmenden können …
- Ansätze zur Weiterentwicklung der Sturzprophylaxe im eigenen Arbeitsumfeld formulieren.
- Ideen zur nachhaltigen Implementierung des Expertenstandards im Team entwickeln.
Zielgruppe
Pflegefachpersonen, Pflegeleitungen, Qualitätsbeauftragte sowie Mitarbeitende aus stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern.
Ziel
Die Teilnehmenden erwerben und vertiefen ihre Kompetenzen zur Förderung der Harnkontinenz und zum professionellen Umgang mit Harninkontinenz. Sie reflektieren ihre pflegefachliche Rolle und stärken die standardgerechte Umsetzung des DNQP‑Expertenstandards zur Erhaltung von Selbstständigkeit, Würde und Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen.
Inhalte
- Grundlagen der Kontinenzförderung
- Definition, Formen und Ursachen von Harnkontinenz und Harninkontinenz
- Bedeutung von Kontinenz für Selbstständigkeit, Würde und Lebensqualität
- Ziele, Aufbau und Kernaussagen des DNQP‑Expertenstandards
- Einschätzung der Kontinenzsituation
- Systematische Erfassung der Kontinenz und Miktionsgewohnheiten
- Einsatz geeigneter Assessmentinstrumente
- Berücksichtigung körperlicher, kognitiver, psychischer und sozialer Einflussfaktoren
- Pflegerische Interventionen
- Kontinenzfördernde Maßnahmen im Pflegealltag
- Geplantes Toiletten‑ und Blasentraining
- Hautschutz und Umgang mit Inkontinenzprodukten
- Ressourcenorientierte Pflegeplanung
- Beteiligung und Beratung
- Einbezug von Pflegebedürftigen und Angehörigen
- Beratung zur Kontinenzförderung und zum Umgang mit Inkontinenz
- Förderung von Selbstmanagement und Eigenkompetenz
- Interprofessionelle Zusammenarbeit
- Zusammenarbeit mit Ärzt:innen, Therapeut:innen und weiteren Berufsgruppen
- Weitergabe relevanter Beobachtungen und Einschätzungen
- Dokumentation, Evaluation und Qualitätssicherung
- Fachgerechte Dokumentation im Pflegeprozess
- Evaluation der Wirksamkeit kontinenzfördernder Maßnahmen
- Umsetzung des Expertenstandards im Qualitätsmanagement
Lernziele nach Bloom
- Erinnern / Wissen
Die Teilnehmenden können …
- die Ziele, Struktur und Inhalte des DNQP‑Expertenstandards „Förderung der Harnkontinenz in der Pflege“ benennen.
- Formen und Ursachen der Harninkontinenz aufzählen.
- zentrale Fachbegriffe der Kontinenzförderung erklären.
- Verstehen
Die Teilnehmenden können …
- die Bedeutung der Harnkontinenz für Lebensqualität, Selbstständigkeit und Würde erläutern.
- den Zusammenhang zwischen individuellen Einflussfaktoren und Kontinenzproblemen darstellen.
- die Rolle der Pflege bei der Förderung der Harnkontinenz beschreiben.
- Anwenden
Die Teilnehmenden können …
- die Kontinenzsituation von Pflegebedürftigen systematisch einschätzen.
- kontinenzfördernde pflegerische Maßnahmen individuell planen und umsetzen.
- Pflegebedürftige und Angehörige zielgerichtet beraten und anleiten.
- Analysieren
Die Teilnehmenden können …
- Kontinenzprobleme unter Berücksichtigung körperlicher, psychischer und sozialer Faktoren analysieren.
- bestehende Maßnahmen zur Kontinenzförderung im eigenen Arbeitsbereich kritisch überprüfen.
- Ursachen für eine eingeschränkte Harnkontinenz differenziert betrachten.
- Bewerten
Die Teilnehmenden können …
- die Wirksamkeit der eingesetzten Maßnahmen anhand von Beobachtung und Dokumentation beurteilen.
- die Umsetzung des DNQP‑Expertenstandards im eigenen Verantwortungsbereich reflektieren.
- fachlich begründet Verbesserungsbedarfe ableiten.
(Optional – bei erweitertem Fokus)
- Entwickeln / Gestalten
Die Teilnehmenden können …
- Ideen zur Weiterentwicklung der Kontinenzförderung im eigenen Arbeitsumfeld formulieren.
- Ansätze zur nachhaltigen Implementierung des Expertenstandards im Team entwickeln.
Zielgruppe
Pflegefachpersonen, Pflegeleitungen, Qualitätsbeauftragte sowie Mitarbeitende aus stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und spezialisierten Versorgungsbereichen.
Ziel
Die Teilnehmenden erwerben und vertiefen ihre Kompetenzen zur qualitätsgesicherten, evidenzbasierten Pflege von Menschen mit chronischen Wunden. Sie reflektieren ihre pflegefachliche Verantwortung und stärken die standardgerechte Umsetzung des DNQP‑Expertenstandards zur Förderung der Wundheilung, zur Vermeidung von Komplikationen und zur Verbesserung der Lebensqualität Betroffener.
Inhalte
- Grundlagen der Wundversorgung
- Definition und Abgrenzung chronischer Wunden
- Häufige Wundarten (z. B. Ulcus cruris, Dekubitus, diabetisches Fußsyndrom)
- Bedeutung einer fachgerechten Wundversorgung
- Ziele, Aufbau und Kernaussagen des DNQP‑Expertenstandards
- Wundanamnese und Wundbeurteilung
- Systematische Erfassung von Wund‑ und Patientendaten
- Wundbeobachtung und Beschreibung nach fachlichen Kriterien
- Berücksichtigung individueller Einflussfaktoren (Komorbiditäten, Lebenssituation, Schmerz, Mobilität)
- Pflegerische Interventionen
- Planung und Durchführung der Wundversorgung
- Auswahl geeigneter Verbandstoffe im pflegerischen Kontext
- Haut‑ und Umgebungspflege
- Schmerzreduktion und Infektionsprophylaxe
- Beteiligung und Beratung
- Einbezug der Betroffenen in die Pflegeplanung
- Beratung zu Wundpflege, Lebensstil und Selbstmanagement
- Unterstützung der Therapieadhärenz
- Interprofessionelle Zusammenarbeit
- Kooperation mit Ärzt:innen, Therapeut:innen und weiteren Berufsgruppen
- Weitergabe relevanter Beobachtungen und pflegefachlicher Einschätzungen
- Dokumentation, Evaluation und Qualitätssicherung
- Fachgerechte Wunddokumentation
- Evaluation des Wundverlaufs und der Maßnahmen
- Umsetzung des Expertenstandards im Qualitätsmanagement
Lernziele nach Bloom
- Erinnern / Wissen
Die Teilnehmenden können …
- die Ziele, Struktur und Inhalte des DNQP‑Expertenstandards „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“ benennen.
- verschiedene Formen chronischer Wunden aufzählen.
- zentrale Fachbegriffe der professionellen Wundversorgung erklären.
- Verstehen
Die Teilnehmenden können …
- erläutern, warum eine systematische und evidenzbasierte Wundversorgung erforderlich ist.
- den Zusammenhang zwischen individuellen Einflussfaktoren und dem Wundheilungsverlauf darstellen.
- die Rolle der Pflege im interprofessionellen Behandlungsprozess beschreiben
- Anwenden
Die Teilnehmenden können …
- eine strukturierte Wund‑ und Pflegeanamnese durchführen.
- pflegerische Maßnahmen zur Versorgung chronischer Wunden planen und umsetzen.
- Betroffene und Angehörige zur Wundversorgung und zum Selbstmanagement anleiten.
- Analysieren
Die Teilnehmenden können …
- den Zustand chronischer Wunden unter Berücksichtigung patientenspezifischer Faktoren analysieren.
- Risiken, Komplikationen und Heilungshindernisse erkennen.
- bestehende Wundversorgungsprozesse im eigenen Arbeitsbereich kritisch betrachten
- Bewerten
Die Teilnehmenden können …
- die Wirksamkeit pflegerischer Maßnahmen anhand des Wundverlaufs beurteilen.
- die Umsetzung des DNQP‑Expertenstandards im eigenen Verantwortungsbereich reflektieren.
- fachlich begründet Optimierungsbedarfe ableiten.
(Optional – bei erweitertem Fokus)
- Entwickeln / Gestalten
Die Teilnehmenden können …
- Ansätze zur Weiterentwicklung der Wundversorgung im eigenen Arbeitsumfeld formulieren.
- Ideen zur nachhaltigen Implementierung des Expertenstandards im Team entwickeln.
Zielgruppe
Pflegefachpersonen, Pflegeleitungen, Qualitätsbeauftragte sowie Mitarbeitende aus stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und weiteren Versorgungsformen der Alten‑ und Langzeitpflege.
Ziel
Die Teilnehmenden erwerben und vertiefen ihre Kompetenzen zur professionellen, personzentrierten Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz. Sie reflektieren ihre Haltung und ihr pflegerisches Handeln und stärken die standardgerechte Umsetzung des DNQP‑Expertenstandards zur Förderung von Wohlbefinden, Sicherheit und Lebensqualität demenziell erkrankter Menschen.
Inhalte
- Grundlagen der Beziehungsgestaltung bei Demenz
- Demenz als pflegerische Herausforderung
- Bedeutung von Beziehung, Kommunikation und Haltung
- Ziele, Aufbau und Kernaussagen des DNQP‑Expertenstandards
- Pflegefachliche Einschätzung
- Wahrnehmung von Bedürfnissen, Ressourcen und Fähigkeiten
- Bedeutung von Biografie, Lebensgeschichte und Gewohnheiten
- Einschätzung von Verhaltensweisen und Ausdrucksformen
- Gestaltung pflegerischer Beziehungen
- Personzentrierte Kommunikation
- Aufbau und Erhalt von Vertrauen und Sicherheit
- Umgang mit herausforderndem Verhalten
- Bedeutung von Nähe, Distanz und Kontinuität
- Beteiligung und Einbezug
- Einbindung von Menschen mit Demenz in Entscheidungen im Rahmen ihrer Möglichkeiten
- Zusammenarbeit mit Angehörigen und Bezugspersonen
- Förderung von Teilhabe und Selbstbestimmung
- Interprofessionelle Zusammenarbeit
- Austausch im Pflegeteam und mit weiteren Berufsgruppen
- Gemeinsame Reflexion pflegerischer Situationen
- Dokumentation, Evaluation und Qualitätssicherung
- Beziehungsgestaltung als Bestandteil des Pflegeprozesses
- Reflexion und Evaluation des pflegerischen Handelns
- Umsetzung des Expertenstandards im Qualitätsmanagement
Lernziele nach Bloom
- Erinnern / Wissen
Die Teilnehmenden können …
- die Ziele, Struktur und Inhalte des DNQP‑Expertenstandards „Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz“ benennen.
- zentrale Begriffe wie Personzentrierung, Beziehungsgestaltung und Biografiearbeit erklären.
- pflegerisch relevante Besonderheiten bei demenziellen Erkrankungen aufzählen.
- Verstehen
Die Teilnehmenden können …
- die Bedeutung einer professionellen Beziehungsgestaltung für das Wohlbefinden von Menschen mit Demenz erläutern.
- den Zusammenhang zwischen Haltung, Kommunikation und Verhalten demenziell erkrankter Menschen darstellen.
- die Rolle der Pflege in der Gestaltung tragfähiger Beziehungen beschreiben.
- Anwenden
Die Teilnehmenden können …
- personzentrierte Kommunikationsformen im Pflegealltag einsetzen.
- pflegerische Beziehungen unter Berücksichtigung individueller Bedürfnisse gestalten.
- Angehörige in die Beziehungsarbeit einbeziehen und beratend unterstützen.
- Analysieren
Die Teilnehmenden können …
- Verhaltensweisen von Menschen mit Demenz vor dem Hintergrund ihrer Lebensgeschichte analysieren.
- herausfordernde Pflegesituationen differenziert betrachten.
- eigenes pflegerisches Handeln reflektiert hinterfragen.
- Bewerten
Die Teilnehmenden können …
- die Qualität der Beziehungsgestaltung im Pflegealltag einschätzen.
- die Umsetzung des DNQP‑Expertenstandards im eigenen Verantwortungsbereich reflektieren.
- fachlich begründet Verbesserungsbedarfe benennen.
(Optional – bei vertieftem Fokus)
- Entwickeln / Gestalten
Die Teilnehmenden können …
- Ansätze zur Weiterentwicklung der Beziehungsgestaltung im eigenen Arbeitsumfeld formulieren.
- Ideen zur nachhaltigen Implementierung des Expertenstandards im Team entwickeln.
Zielgruppe
Pflegefachpersonen, Pflegeleitungen, Qualitätsbeauftragte sowie Mitarbeitende aus stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und weiteren Versorgungssettings.
Ziel
Die Teilnehmenden erwerben und vertiefen ihre Kompetenzen für ein strukturiertes, personenzentriertes und evidenzbasiertes Ernährungsmanagement. Sie reflektieren ihre pflegefachliche Verantwortung und stärken die standardgerechte Umsetzung des DNQP‑Expertenstandards zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung sowie zur Vermeidung von Mangelernährung.
Inhalte
- Grundlagen des Ernährungsmanagements
- Bedeutung der oralen Ernährung für Gesundheit, Lebensqualität und Teilhabe
- Mangelernährung: Risiken, Folgen und Prävalenz
- Ziele, Aufbau und Kernaussagen des DNQP‑Expertenstandards
- Einschätzung des Ernährungszustands
- Systematische Erfassung von Ernährungsrisiken
- Beobachtung von Ess‑ und Trinkverhalten
- Einsatz geeigneter Screening‑ und Assessmentinstrumente
- Berücksichtigung individueller, kultureller und krankheitsbedingter Einflussfaktoren
- Pflegerische Interventionen
- Maßnahmen zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung
- Gestaltung der Ess‑ und Trinkumgebung
- Unterstützung beim Essen und Trinken
- Konsistenzanpassungen und Auswahl geeigneter Speisen
- Ressourcenorientierte Pflegeplanung
- Beteiligung und Beratung
- Einbezug von Pflegebedürftigen und Angehörigen
- Information und Beratung zu Ernährung und Flüssigkeitsaufnahme
- Förderung von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung
- Interprofessionelle Zusammenarbeit
- Zusammenarbeit mit Ärzt:innen, Ernährungstherapeut:innen und weiteren Berufsgruppen
- Weitergabe relevanter Beobachtungen und pflegerischer Einschätzungen
- Dokumentation, Evaluation und Qualitätssicherung
- Fachgerechte Dokumentation im Pflegeprozess
- Evaluation der Wirksamkeit ernährungsbezogener Maßnahmen
- Umsetzung des Expertenstandards im Qualitätsmanagement
Lernziele nach Bloom
- Erinnern / Wissen
Die Teilnehmenden können …
- die Ziele, Struktur und Inhalte des DNQP‑Expertenstandards benennen.
- Risikofaktoren und Anzeichen von Mangelernährung aufzählen.
- zentrale Fachbegriffe des Ernährungsmanagements erklären.
- Verstehen
Die Teilnehmenden können …
- die Bedeutung der oralen Ernährung für Gesundheit, Lebensqualität und Pflegeerfolg erläutern.
- Zusammenhänge zwischen Erkrankungen, Pflegebedürftigkeit und Ernährungszustand darstellen.
- die Rolle der Pflege im Ernährungsmanagement beschreiben.
- Anwenden
Die Teilnehmenden können …
- den Ernährungszustand von Pflegebedürftigen systematisch einschätzen.
- pflegerische Maßnahmen zur Förderung der oralen Ernährung planen und umsetzen.
- Pflegebedürftige und Angehörige zielgerichtet zu Ernährung und Flüssigkeitsaufnahme beraten.
- Analysieren
Die Teilnehmenden können …
- Ess‑ und Trinkprobleme unter Berücksichtigung individueller Einflussfaktoren analysieren.
- vorhandene Maßnahmen des Ernährungsmanagements im eigenen Arbeitsbereich kritisch betrachten.
- Ursachen für eine unzureichende orale Ernährung differenziert einordnen.
- Bewerten
Die Teilnehmenden können …
- die Wirksamkeit ernährungsbezogener Pflegeinterventionen anhand von Beobachtung und Dokumentation beurteilen.
- die Umsetzung des DNQP‑Expertenstandards im eigenen Verantwortungsbereich reflektieren.
- fachlich begründet Optimierungsbedarfe ableiten.
(Optional – bei erweitertem Fokus)
- Entwickeln / Gestalten
Die Teilnehmenden können …
- Ansätze zur Weiterentwicklung des Ernährungsmanagements im eigenen Arbeitsumfeld formulieren.
- Ideen zur nachhaltigen Implementierung des Expertenstandards im Team entwickeln.
Zielgruppe
Pflegefachpersonen, Pflegeleitungen, Qualitätsbeauftragte sowie Mitarbeitende aus stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und weiteren Versorgungssettings.
Ziel
Die Teilnehmenden erwerben und vertiefen ihre Kompetenzen zur Förderung und Erhaltung der Mundgesundheit pflegebedürftiger Menschen. Sie reflektieren ihre pflegefachliche Verantwortung und stärken die standardgerechte Umsetzung des DNQP‑Expertenstandards zur Prävention von Mundgesundheitsproblemen sowie zur Förderung von Wohlbefinden, Lebensqualität und allgemeiner Gesundheit.
Inhalte
- Grundlagen der Mundgesundheit in der Pflege
- Bedeutung der Mundgesundheit für Ernährung, Kommunikation und Lebensqualität
- Wechselwirkungen zwischen Mundgesundheit und Allgemeingesundheit
- Ziele, Aufbau und Kernaussagen des DNQP‑Expertenstandards
- Einschätzung der Mundgesundheit
- Systematische Mundhöhlen‑ und Zahnbefunderhebung
- Erkennen von Risiken und Beeinträchtigungen (z. B. Mundtrockenheit, Entzündungen, Prothesenprobleme)
- Berücksichtigung individueller körperlicher, kognitiver und sozialer Einflussfaktoren
- Pflegerische Interventionen
- Maßnahmen zur täglichen Mund‑ und Zahnpflege
- Unterstützung bei eingeschränkter Selbstpflegefähigkeit
- Umgang mit Zahnersatz und Hilfsmitteln
- Prävention von Mundkrankheiten und Komplikationen
- Beteiligung und Beratung
- Einbezug von Pflegebedürftigen in die Mundpflege im Rahmen ihrer Möglichkeiten
- Beratung und Anleitung von Angehörigen
- Motivation zur aktiven Mitwirkung und Selbstpflege
- Interprofessionelle Zusammenarbeit
- Zusammenarbeit mit Zahnärzt:innen, Ärzt:innen und weiteren Berufsgruppen
- Weitergabe relevanter Beobachtungen und pflegefachlicher Einschätzungen
- Dokumentation, Evaluation und Qualitätssicherung
- Fachgerechte Dokumentation im Pflegeprozess
- Evaluation der Wirksamkeit pflegerischer Maßnahmen
- Umsetzung des Expertenstandards im Qualitätsmanagement
Lernziele nach Bloom
- Erinnern / Wissen
Die Teilnehmenden können …
- die Ziele, Struktur und Inhalte des DNQP‑Expertenstandards „Förderung und Erhaltung der Mundgesundheit in der Pflege“ benennen.
- typische Risiken und Probleme der Mundgesundheit aufzählen.
- zentrale Fachbegriffe der Mund‑ und Zahnpflege erklären.
- Verstehen
Die Teilnehmenden können …
- die Bedeutung der Mundgesundheit für Allgemeingesundheit, Ernährung und Wohlbefinden erläutern.
- Zusammenhänge zwischen Pflegebedürftigkeit und beeinträchtigter Mundgesundheit darstellen.
- die pflegefachliche Rolle im Bereich der Mundgesundheit beschreiben.
- Anwenden
Die Teilnehmenden können …
- den Zustand der Mundgesundheit systematisch einschätzen.
- pflegerische Maßnahmen zur Förderung der Mundgesundheit planen und durchführen.
- Pflegebedürftige und Angehörige zur Mund‑ und Zahnpflege anleiten und beraten.
- Analysieren
Die Teilnehmenden können …
- Beeinträchtigungen der Mundgesundheit unter Berücksichtigung individueller Einflussfaktoren analysieren.
- vorhandene Maßnahmen zur Mundpflege im eigenen Arbeitsbereich kritisch betrachten.
- Ursachen für eine eingeschränkte Mundgesundheit differenziert einordnen.
- Bewerten
Die Teilnehmenden können …
- die Wirksamkeit pflegerischer Maßnahmen anhand von Beobachtung und Dokumentation beurteilen.
- die Umsetzung des DNQP‑Expertenstandards im eigenen Verantwortungsbereich reflektieren.
- fachlich begründet Verbesserungsbedarfe ableiten.
(Optional – bei erweitertem Fokus)
- Entwickeln / Gestalten
Die Teilnehmenden können …
- Ansätze zur Weiterentwicklung der Mundgesundheitspflege im eigenen Arbeitsumfeld formulieren.
- Ideen zur nachhaltigen Implementierung des Expertenstandards im Team entwickeln.
Zielgruppe
Pflegefachpersonen, Pflegeleitungen, Qualitätsbeauftragte sowie Mitarbeitende aus stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und weiteren Versorgungssettings.
Ziel
Die Teilnehmenden erwerben und vertiefen ihre Kompetenzen zur Erhaltung und Förderung der Hautintegrität pflegebedürftiger Menschen. Sie reflektieren ihre pflegefachliche Verantwortung und stärken die standardgerechte Umsetzung des DNQP‑Expertenstandards zur Prävention von Hautschädigungen sowie zur Förderung von Wohlbefinden, Sicherheit und Lebensqualität.
Inhalte
- Grundlagen der Hautintegrität
- Bedeutung der Haut als Schutz‑, Sinnes‑ und Kommunikationsorgan
- Veränderungen der Haut im Alter und bei Pflegebedürftigkeit
- Ziele, Aufbau und Kernaussagen des DNQP‑Expertenstandards
- Einschätzung der Hautintegrität
- Systematische Hautbeobachtung und ‑beurteilung
- Erkennen von Risiken und Hautveränderungen (z. B. Inkontinenz‑assoziierte Dermatitis, Hauttrockenheit, Läsionen)
- Berücksichtigung individueller Einflussfaktoren (Mobilität, Ernährung, Inkontinenz, Erkrankungen)
- Pflegerische Interventionen
- Hautschonende Pflege und Reinigung
- Auswahl und Anwendung geeigneter Hautpflegeprodukte
- Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Hautschäden
- Förderung der Hautregeneration und ‑barriere
- Beteiligung und Beratung
- Einbezug von Pflegebedürftigen in die Hautpflege
- Beratung und Anleitung von Angehörigen
- Förderung von Selbstwahrnehmung und Selbstpflege
- Interprofessionelle Zusammenarbeit
- Zusammenarbeit mit Ärzt:innen, Therapeut:innen und weiteren Berufsgruppen
- Weitergabe relevanter Beobachtungen und pflegefachlicher Einschätzungen
- Dokumentation, Evaluation und Qualitätssicherung
- Fachgerechte Dokumentation im Pflegeprozess
- Evaluation der Wirksamkeit hautbezogener Maßnahmen
- Umsetzung des Expertenstandards im Qualitätsmanagement
Lernziele nach Bloom
- Erinnern / Wissen
Die Teilnehmenden können …
- die Ziele, Struktur und Inhalte des DNQP‑Expertenstandards „Erhaltung und Förderung der Hautintegrität in der Pflege“ benennen.
- typische Risiken und Ursachen für Hautschädigungen aufzählen.
- zentrale Fachbegriffe der Hautpflege erklären.
- Verstehen
Die Teilnehmenden können …
- die Bedeutung der Hautintegrität für Gesundheit, Wohlbefinden und Pflegequalität erläutern.
- Zusammenhänge zwischen Pflegebedürftigkeit, Umweltfaktoren und Hautveränderungen darstellen.
- die pflegefachliche Rolle bei der Prävention von Hautschäden beschreiben
- Anwenden
Die Teilnehmenden können …
- den Zustand der Haut systematisch einschätzen.
- geeignete pflegerische Maßnahmen zur Förderung der Hautintegrität planen und durchführen.
- Pflegebedürftige und Angehörige zur hautschonenden Pflege anleiten und beraten.
- Analysieren
Die Teilnehmenden können …
- Hautveränderungen unter Berücksichtigung individueller Einflussfaktoren analysieren.
- bestehende Pflegemaßnahmen im eigenen Arbeitsbereich kritisch prüfen.
- Ursachen für Beeinträchtigungen der Hautintegrität differenziert einordnen.
- Bewerten
Die Teilnehmenden können …
- die Wirksamkeit hautbezogener Pflegeinterventionen anhand von Beobachtung und Dokumentation beurteilen.
- die Umsetzung des DNQP‑Expertenstandards im eigenen Verantwortungsbereich reflektieren.
- fachlich begründet Optimierungsbedarfe ableiten.
(Optional – je nach Zielgruppe und Rahmenbedingungen)
- Entwickeln / Gestalten
Die Teilnehmenden können …
- Ansätze zur Weiterentwicklung der Hautpflege im eigenen Arbeitsumfeld formulieren.
- Ideen zur nachhaltigen Implementierung des Expertenstandards im Team entwickeln.
DNQP‑Plus
Einleitung
Alle DNQP‑Expertenstandards werden formatunabhängig angeboten und können optional mit weiteren pflegerelevanten Anforderungen erweitert werden. Die Angebote können auf Wunsch …
- mit Qualitätsprüfrichtlinien (QPR),
- dem Strukturmodell (SIS®) oder
- der Vorbereitung auf das Fachgespräch (FG)
… kombiniert werden. Der inhaltliche Fokus wird dabei gezielt erweitert, ohne die didaktische Grundstruktur des gewählten Formats zu verändern.
DNQP‑Expertenstandard … mit vertiefendem Fokus auf die Qualitätsprüfrichtlinie
In dieser Variante wird der DNQP‑Expertenstandard mit den relevanten Anforderungen der Qualitätsprüfrichtlinie verknüpft.
Ziel ist es, pflegefachliche Inhalte mit prüfrelevanten Aspekten praxisnah zusammenzuführen.
DNQP‑Expertenstandard … im Kontext des Strukturmodells (SIS®)
Die Inhalte des DNQP‑Expertenstandards werden mit der pflegefachlichen Logik des Strukturmodells (SIS®) verbunden.
Der Fokus liegt auf einer praxistauglichen Umsetzung im Pflegeprozess und in der Dokumentation.
DNQP‑Expertenstandard … mit Schwerpunkt Fachgespräch
Diese Schwerpunktsetzung unterstützt Pflegefachpersonen dabei, ihre pflegefachlichen Entscheidungen im Sinne des DNQP‑Expertenstandards sicher zu begründen und im Fachgespräch nachvollziehbar darzustellen.
Flexible Formate
Einleitung
Unsere Bildungsangebote sind formatunabhängig konzipiert. Je nach Zielsetzung, Gruppengröße und Rahmenbedingungen wählen Sie das passende Format.
Fachforum
Das Fachforum dient der fachlichen Orientierung, Wissensvermittlung und dem kollegialen Austausch. Es bietet Raum zur Reflexion pflegerischer Fragestellungen und zur Einordnung der DNQP‑Expertenstandards in den Pflegealltag.
Workshop
Der Workshop ist anwendungs‑ und umsetzungsorientiert. Die Teilnehmenden arbeiten praxisnah an Fallbeispielen, Prozessen und Fragestellungen aus ihrem eigenen Arbeitskontext.
Live‑Online‑Seminar
Das Live‑Online‑Seminar ermöglicht eine ortsunabhängige, interaktive Teilnahme. Inhalte werden kompakt, praxisnah und dialogorientiert vermittelt.
Praxis & Umsetzung
Kurzvorstellung
Wir sind ein Bildungsträger mit dem Schwerpunkt Pflegequalität und DNQP‑Expertenstandards. Unser Anspruch ist es, fachliche Inhalte praxisnah, verständlich und umsetzungsorientiert zu vermitteln.
Bettina Häfele ist zertifizierte DNQP-Multiplikatorin
Mit dem Multiplikatoren-Programm hat das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) ein Ausbildungsprogramm geschaffen, um qualitativ hochwertige Fortbildungen zu Expertenstandards zu fördern.
Nach der erfolgreichen Teilnahme und ein persönliches Zertifikat ist Bettina Häfele berechtigt, als zertifizierte DNQP-Multiplikatorin spezifische Seminare zu Expertenstandards in Kooperation mit dem DNQP anzubieten. Inhaltlich bereitet die Ausbildung unter anderem auf den praxisorientierten Umgang mit Expertenstandards, deren Vermittlung sowie auf didaktische Aspekte der Erwachsenenbildung vor.
Mit der Qualifizierung von Bettina Häfele stärken wir unsere fachliche Kompetenz im Bereich Qualitätsentwicklung in der Pflege und bauen unser Angebot an fundierten, praxisnahen Schulungen weiter aus. So können wir Pflegeeinrichtungen und Fachpersonen noch gezielter bei der Umsetzung und dem sinnvollen Einsatz von Expertenstandards in der Praxis unterstützen.
Unser Bildungsverständnis
Bildung verstehen wir als Beitrag zur Qualitätsentwicklung in Pflegeeinrichtungen. Unsere Angebote fördern fachliche Sicherheit, Reflexion und Handlungskompetenz im Pflegealltag.
Kontakt & Anfrage
Sie interessieren sich für ein DNQP-Angebot zu den Expertenstandards und möchten den Bedarf Ihrer Einrichtung gezielt erfassen?
Mit unserer Angebotsmatrix können Sie Ihre Wünsche und Anforderungen einfach und strukturiert an uns übermitteln.
Bitte geben Sie dort die gewünschten Themen, Rahmenbedingungen und Ihren konkreten Unterstützungsbedarf an. Im Anschluss erstellen wir für Sie ein individuell abgestimmtes Angebot und senden Ihnen geeignete Terminvorschläge zu.
Wir freuen uns darauf, ein passendes Angebot für Ihre Einrichtung zu entwickeln.
Zur Angebotsmatrix – Bedarf spezifizieren und individuelles Angebot anfragen
