Externe*r Compliancemanager*in in der Pflegebranche

Externe*r Compliancemanager*in in der Pflegebranche

Informationen

Umfassende Management-Systeme zur Qualitätssicherung oder zu Schutzzwecken bilden für Organisationen unterschiedlicher Ausprägung unerlässliche Säulen für die Beständigkeit und Sicherheit. Das Compliance Management System (CMS) dient im Wesentlichen der Wahrung von Rechtskonformität und Integrität und hat als vergleichsweise junges Schwerpunktthema innerhalb kurzer Zeit enorm an Bedeutung gewonnen. Wir begleitet Sie bei der professionellen Implementierung von Management-Systemen. Um Kunden sowie neuen Interessenten optimale Voraussetzungen für ihre anstehende CMS-Implementierung und Zertifizierung zu schaffen, beraten die H & S Consulter vor Ort in Ihrer Organisation.

Ethische und rechtliche Aspekte richtig managen – erfahrene Consulter bilden Schnittstelle

Mit fundiertem Hintergrund im Qualitätsmanagement unterstützen die Experten das wachsende Bewusstsein und die perspektivische Tragweite in der Compliance Entwicklung. Bereits heute sind die organisatorischen Maßnahmen zur Einhaltung von Gesetzten, Richtlinien und freiwilligen Vorgaben in vielen Unternehmensstrukturen fest verankert und vom optionalen Vorteil zum tragenden Element avanciert.

CMS implementieren: sorgfältige Organisation und konsequente Umsetzung

Das zugrundeliegende System für anerkanntes Compliance Management sollte einem Deming-Zyklus mit den Schritten planen, durchführen, prüfen und handeln (PDCA) folgen. Damit soll die Einhaltung und Befolgung äußerlich gegebener Gesetze und Richtlinien sichergestellt sowie die Redlichkeit des Unternehmens auch durch eigens geschaffene Vorgaben und Ansprüche definiert werden. Die detaillierte Festlegung und konsequente Einhaltung der CMS Maßnahmen soll einen präventiven Schutz darstellen, sowohl vor Vermögens- und Rufschäden am Unternehmen als auch von Mitarbeitern und Führungskräften.

Als zentrale Leitlinie für Compliance Management System Implementierungen dient die 2014 in Kraft getretene Norm DIN ISO 19600. Sie stellt Vorgaben zu Risikoanalyse, Zielsetzung, Konzeption, Umsetzung und Dokumentation bereit und steht ferner als Demonstrationsgrundlage und objektiver Maßstab. Eine unabhängige akkreditierte Zertifizierung nach DIN ISO 19600 gibt Unternehmen nicht nur größtmögliche Sicherheit und Schutz, sondern fördert auch das Ansehen und Vertrauen von Kunden, Partnern und der Öffentlichkeit.

Compliance in der Pflege

Compliance Management System (CMS)
  • Leistungen auf den Gebieten der gesetzlichen Kranken und Pflegeversicherung
  • Einhaltung korrekter Leistungserbringung und Abrechnung
  • Nicht nur Gesetze, sondern auch einhergehend organisatorischen und kommunikativen Aspekten.
  • Einführung einer „Compliance-Kultur“ mit Verantwortlichkeiten

Systematische Einführung

  1. Schritt: Erarbeiten eines Compliance-Kataloges mit unternehmensspezifische Compliance Tatbestände; ergebend aus Handlungsfelder und vertragliche Vereinbarungen
  2. Schritt: Entwicklung einer Compliance- Risikomatrix im Hinblick auf Bedeutungen und Eintrittswahrscheinlichkeit, ggf. auch Imageschäden
  3. Schritt: Umgang mit erkannten und bewerteten Compliance-Tatbeständen. Präventionsprozesse zur Verhinderung von Regelverstößen sind zu definieren.
  4. Schritt: Integration der Compliance Regelungen in den gewöhnlichen Geschäftsbetrieb. Dabei sind Mitarbeiter zu sensibilisieren und die Themen zu vermitteln.
  5. Schritt: ein Verfahren zu entwickeln wie das Compliance Management System überwacht und verbessert werden kann

Compliance-Verstöße in der Pflegebranche

  • Mitarbeiter schätzen ihre eigene Arbeit und ihr Verhalten richtigerweise als regelkonform ein.
  • Stationärer Pflegeeinrichtung: Ordnungsmäßigkeit der Hygiene oder der Medikamentengabe, insbesondere in der Corona-Pandemie
  • Einhaltung der Informations- und Dokumentationspflichten
  • Umgang mit Warteliste
  • Umgang mit Geschenken von Angehörigen der Klienten und Bewohner
  • Verletzungen der Verkehrssicherungspflichten, wenn Gefahrenquellen wie …
    • Bettenwagen im Flur
    • nasse Stellen auf dem Boden von der Reinigung
    • Stolpergefahr durch Bodenunebenheiten oder auch
    • eine Verhinderung einer Gefährdung von weglauftgefährdeten Personen (Demente Personen) eine Schädigung Dritter Personen verursachen können.
  • Unzureichende Organisation des Datenschutzes
  • Nichteinhaltung der vereinbarten Stellenbesetzung (Personalschlüssel)
  • Gewalt in der Pflege

Compliance ist nicht auf einzelne Fachbereiche beschränkt

Jeder Unternehmensbereich ist betroffen, z. B. …

  • Leitung und Verwaltung – Ordnungsmäßigkeit von Beschaffungsprozessen, Umgang mit personenbezogenen Daten, Verhalten gegenüber Behörden,
  • Personalbereich – Einhaltung von Arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Aspekten, Gleichbehandlungsgrundsatz, Arbeitsschutz
  • Abrechnung – Barbetragsverwaltung, Begleitung bei Arztbesuchen durch Betreuungskräfte, Abrechnung der Kennzeichnung der Bewohner Wäsche als Regelleistung

Integration in das Risikomanagementsystem

  • Rechtzeitiges erkennen und steuern von Risiken
  • Vermeidung von Regelverstößen, Risikovermeidung

Fazit

  • Complianceverstöße können sowohl finanziell als auch reputationsbezogenen verheerende Auswirkungen haben
  • Funktionierendes Compliance Management System erfüllt alle Verpflichtungen der Geschäftsführung und Aufsichtsorgane
  • Organisatorische Vorsorge gegen Compliance Verstöße
  • Die DIN ISO 19.600 ist quasi eine Bedienungsanleitung zur Umsetzung eines modernen Compliance Management System
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